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66 Bahnhofstraße
Falkensee, BB, 14612

03322 XXX XXX XX

Die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Patienten stehen in unserer gastroenterologischen Facharztpraxis im Mittelpunkt. Wir nehmen uns Zeit für Sie, für Beratung, für Therapie und auch für Begleitung in schweren Lebenssituationen.

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Leistungen

Magenspiegelung, Darmspiegelung, Dünndarm-Kapselendoskopie, H2-Atemtest auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Sonographie (Ultraschall), Laboruntersuchungen, Ernährungsmedizin, Traditionell Chinesische Medizin (TCM)

Unsere Leistungen im Überblick

 Magenspiegelung

Bei einer Magenspiegelung (auch Gastroskopie oder Ösophago-Gastro-Duodenoskopie genannt) kann das Innere der Speiseröhre, des Magens und des Zwölffingerdarms untersucht werden. Dabei lassen sich kleine Gewebeproben (Biopsien) aus der Schleimhaut für mikroskopische Untersuchungen (zum Beispiel auf Barrett, Helicobacter pylori, chronische Gastritis oder Sprue) entnehmen. Eine Gastroskopie empfiehlt sich beispielweise bei anhaltenden Oberbauchbeschwerden, wiederkehrendem Sodbrennen, Schluckbeschwerden, unklaren Durchfällen, bei Verdacht auf eine Achalasie oder einen Reizmagen, zur Abklärung von Blut im Stuhl oder zur Kontrolle von Varizen oder eines Barrett-Ösophagus.

Für eine Magenspiegelung bieten wir auf Wunsch eine Sedierung an, so dass ihr Besuch bei uns vollkommen angst- und schmerzfrei ablaufen kann. Während der Sedierung wird ihr Kreislauf kontinuierlich durch unser speziell geschultes Personal überwacht (Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung, ggf. EKG).

Nach der Untersuchung können Sie in Ruhe aufwachen und erhalten auf Wunsch auch gerne noch einen Kaffee und einen kleinen Snack.

Bitte denken Sie daran, dass Sie nach einer Sedierung nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen dürfen. Lassen Sie sich bitte von einer Begleitperson abholen.

 Darmspiegelung

Eine Darmspiegelung (auch Koloskopie) dient der Untersuchung des Dickdarmes und der letzten Zentimeter des Dünndarmes. Als Gründe für die Durchführung einer Koloskopie gelten die Vorsorgekoloskopie (Darmkrebsvorsorge), die Abklärung von Blut im Stuhl, Mittel- und Unterbauchbeschwerden oder ungewollter Gewichtsabnahme, der Verdacht auf eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa), der Verdacht auf eine sonstige entzündliche Darmerkrankung oder ein Reizdarmsyndrom, Stuhlgangsveränderungen wie Verstopfung (Obstipation) und/oder Durchfall (Diarrhoe) und Kontrolluntersuchung nach Darmkrebstherapie, Polypektomie und bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Im Rahmen einer Koloskopie können Hämorrhoiden behandelt werden.

Vor der Untersuchung muss der Dickdarm entleert werden, damit die Untersuchung nicht durch Stuhlreste behindert wird und auch kleine Polypen entdeckt werden können. Im Laufe mehrerer Jahre können Polypen entarten und zu Dickdarmkrebs führen, weswegen sie im Rahmen von Vorsorgekoloskopien entfernt werden. Die Zuverlässigkeit der Darmspiegelung ist hoch. Langzeitstudien beweisen, dass die Sterblichkeit an Darmkrebs weit über die Hälfte reduziert ist bei Personen, die eine Darmspiegelung mit Entfernung von Darmpolypen durchführen ließen.

Für eine Koloskopie bieten wir auf Wunsch eine Sedierung an, so dass ihr Besuch bei uns vollkommen angst- und schmerzfrei ablaufen kann. Während der Sedierung wird ihr Kreislauf kontinuierlich durch unser speziell geschultes Personal überwacht (Blutdruck, Puls, Sauerstoffsättigung, ggf. EKG).

Im Rahmen der Untersuchung ist es nötig, den Darm zu entfalten, so dass alle Teile genau inspiziert werden können. Da es dabei bei Benutzung von Raumluft häufig zu unangenehmen und teils schmerzhaften Blähungen kommen kann, verwenden wir für die Insufflation ausschließlich CO2, welches von Körper 150mal schneller aufgenommen und abgeatmet wird.

Nach der Untersuchung können Sie in Ruhe aufwachen und erhalten auf Wunsch auch gerne noch einen Kaffee und einen kleinen Snack.

Bitte denken Sie daran, dass Sie nach einer Sedierung nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen dürfen. Lassen Sie sich bitte von einer Begleitperson abholen.

 Dünndarm-Kapselendoskopie

Die Kapselendoskopie dient der Darstellung der Schleimhaut des Verdauungstraktes mit Hilfe einer verschluckbaren Kamerakapsel. Auf ihrem Weg durch den Magen-Darm-Kanal nimmt die Kapsel über etwa 12 Stunden automatisiert Bilder der Schleimhaut des Verdauungstraktes auf und sendet sie nach außen an einen tragbaren Datenrekorder. Die Kapsel wird mit dem Stuhl ausgeschieden. Später können die Bilder aus dem Datenrekorder auf krankhafte Veränderungen hin beurteilt werden, wobei selbst kleinste Veränderungen unter 1 mm sichtbar sein können.

Besonders wichtig ist die Kapselendoskopie für die Untersuchung der Darmabschnitte, die weder durch die Magenspiegelung noch durch die Darmspiegelung erreicht werden können. So kann der Einsatz der Dünndarmkapsel prinzipiell bei jedem Verdacht auf eine Dünndarmerkrankung angezeigt sein. Die wichtigsten Indikationsind die Abklärung einer weder aus dem Magen noch aus dem Dickdarm stammenden Darmblutung, der Verdacht auf eine Dünndarmbeteiligung bei Morbus Crohn, die Polyposis-Syndrome, die Zöliakie, unklare Oberbauchbeschwerden sowie einige andere Dünndarmerkrankungen.

 H2-Atemtest auf Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Der Wasserstoffatemtest oder H2-Atemtest ist eine wenig belastende medizinische Diagnosemethode zur Erkennung von verschiedenen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes mit Beschwerden wie chronischem Durchfall, chronischen oder wiederkehrenden Bauchschmerzen und anderen Beschwerden im Bauchraum. Erkannt werden können die Laktoseintoleranz und Laktosemaldigestion, die Fruktosemalabsorption, eine bakterielle Fehlbesiedlung und eine Glutenunverträglichkeit.

Die Bestimmung der Wasserstoffkonzentration der Ausatemluft erfolgt mit einem kleinen Handgerät. Zunächst wird nüchtern der Basalwert gemessen. Danach wird ein in einem Glas Wasser gelöstes Kohlenhydrat getrunken und alle zehn Minuten über maximal drei Stunden eine Messung der Ausatemluft-Wasserstoffkonzentration vorgenommen.

Zwischen verschiedenen Tests sollten einige Tage Zeit liegen, damit sicher ausgeschlossen werden kann, dass das zuerst eingenommene Kohlenhydrat im folgenden Test noch für Symptome verantwortlich ist.

 Sonographie (Ultraschall)

Die Sonografie ist ein auf unschädlichen Schallwellen basierendes, schmerzfreies Untersuchungsverfahren. Selbst sensible Gewebe wie bei Ungeborenen werden nicht beschädigt. Die Sonografie ist das wichtigste Verfahren bei der Abklärung neu aufgetretener akuter Bauchschmerzen, bei Gallensteinen oder Gallenblasenpolypen, bei der Verlaufskontrolle von Lebererkrankungen, bei Verdacht auf eine Leberzirrhose, bei Bauchspeicheldrüsenerkrankungen oder für eine Verlaufskontrolle bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn.

Die Ultraschalluntersuchung ist geeignet zur Erstbeurteilung und für Verlaufskontrollen bei medikamentösen oder strahlentherapeutischen Behandlungen bösartiger Erkrankungen.

Durch den Einsatz von Echokontrastverstärkern (Kontrastmittel) ist in geeigneten Fällen nochmals eine weitere Verbesserung der Diagnostik möglich.

 Laboruntersuchungen

Durch eine Kooperation mit mehreren renommierten und spezialisierten Laboren können wir das gesamte Spektrum an notwendigen Laboruntersuchungen im gastroenterologischen Bereich anbieten.